Heilpflanzen und Vitalstoffe, die bei Grippe oder fiebriger Erkältung helfen können

Wenn uns eine Grippe erwischt hat, müssen wir nicht gleich zu Medikamenten greifen. Heilpflanzen können Beschwerden effektiv und sanft lindern, und gleichzeitig unterstützen sie das Abwehrsystem im Kampf gegen die Krankheitserreger.

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Holunder kennen vermutlich viele von Ihnen. Er ist bekannt für seine schweisstreibende Wirkung, die gerade bei Fieber oder Erkältungskrankheiten schnell Linderung verschafft. Holunderblütentee eignet sich daher für eine Schwitzkur bei einer fiebrigen Erkältung.

Lindenblüten (Tilia platyphyllos / Tilia cordata)

Die kleinen, gelben Blüten der Sommer- wie der Winterlinde enthalten Schleimstoffe, die sich schützend auf die Rachenschleimhäute setzen und so den Hustenreiz lindern. Lindenblüten wirken auch beruhigend, krampflösend und entspannend. Ausserdem wirken sie schmerzstillend und entzündungshemmend.

Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Der Sonnenhut hat die Fähigkeit das körpereigene Immunsystem anzuregen und hat eine antibiotische Wirkung. Echinacea wurde wissenschaftlich untersucht und man stellte fest, dass er die Fresszellen im Blut und Gewebe aktiviert, welche die krankmachenden Bakterien zerstören.

Eukalyptus (Eucalyptus globulus)

Das Eukalyptusblatt enthält in hohen Mass ätherische Öle, mit wirksamen antiseptischen Eigenschaften. Diese Öle werden über die Lunge ausgeschieden und wirken ideal auf die Atemwege. Als Bad oder Einreibung mit Erkältungsbalsam gelangen die Wirkstoffe über die Haut und durch Einatmen in den Atemtrakt.

Salbei (Salvai officinalis)

Die Gerbstoffe der aromatischen Blätter töten Keime ab und schützen die Schleimhaut in Mund und Rachen. Salbei wirkt gut bei Halsschmerzen und ist bei Halsentzündungen aller Art die Pflanze der Wahl. Daher bei Entzündungen mit warmem Salbeitee oder einer mit Wasser verdünnten Tinktur gurgeln. Salbei-Bonbons lindern Halsweh.

Mädesüss (Filipendula ulmaria)

Mädesüss wird als Heilpflanze gegen Entzündungen und Schmerzen geschätzt und gehört zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet. Im 19. Jahrhundert wurde aus dieser Pflanze Salicylsäure isoliert, um Aspirin herzustellen. Der Gehalt an aspirinähnlichen Substanzen sorgt dafür, dass Mädesüss auch bei Fieber und rheumatischen Schmerzen in Gelenken und Muskeln wirkt.

Isländisch Moos (Cetraria islandica)

Ist der Hals entzündet und kratzt die Stimme oder ist sie heiser, können Bronchialtees, Hustensäfte und Pastillen mit Isländisch Moos beruhigen. Die Schleimstoffe der kälteliebenden Flechte legen sich wie eine Schutzschicht auf die Schleimhäute. So lindern sie auch trockenen Reizhusten. Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe aus Isländisch Moos das Wachstum von Bakterien hemmen und sich womöglich auch günstig auf das Immunsystem auswirken.

Thymian (Thymus vulgaris)

Thymianöl ist stark schleimlösend und bekämpft bakterielle Infektionen der Atemwege – ideal gegen Bronchitis, Reiz- oder Keuchhusten! Dadurch, dass der Husten gelockert wird, kann die Erkältung schneller und besser ausheilen. Bei einer akuten Bronchitis hat sich eine Kombination aus Thymian und Schlüsselblumenextrakt als besonders wirkungsvoll erwiesen. Schlüsselblumen wirken nämlich ebenfalls schleimlösend – allerdings auf eine andere Art und Weise als Thymian. Dadurch ergänzen sich die beiden Substanzen ideal.

Quelle: Naturheilkunde kurz und bündig von Walter Fürer

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